Ausdauersport oder Krafttraining – was ist besser bei Osteoporose?

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Viele Sportarten, die die Wirbelsäule nicht zu sehr belasten, wirken sich bei einer bestehenden Osteoporose günstig auf das Krankheitsbild aus, sind aber auch für eine Prävention der Krankheit wärmstens zu empfehlen. Das gilt auch für ältere Patienten. Zu diesen Ausdauersportarten gehören beispielsweise Schwimmen, Wandern, Gymnastik, Radfahren und Aqua-Walking. Hier ist Stetigkeit wichtiger als besonders beeindruckende Leistungen. Alle diese Sportarten, regelmäßig ausgeführt, können das Befinden der Betroffenen erheblich verbessern. Gerade für ältere Menschen eignen sich auch Wandergruppen oder Schwimm- und Gymnastikgruppen, denn die Gruppe kann für zusätzliche Motivation sorgen.

Gezieltes Kraft- und Muskelaufbautraining ist hilfreich, um besonders gefährdete Bereiche wie das Hüftgelenk oder die Wirbelsäule zu stabilisieren. Es sollte allerdings erst nach Rücksprache mit dem Arzt und am besten unter Aufsicht eines Therapeuten erfolgen, da es falsch ausgeführt zu ernsthaften Verletzungen vor allem der Wirbelsäule führen kann.